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Iburger Dörenberg-Klinik gerät ins Trudeln

Die Bad Iburger Dörenberg-Klinik soll über eine „Insolvenz in Eigenverwaltung“ saniert werden.

Die Schwerpunktklinik für konservative Orthopädie, Rheumatologie, Rehabilitation und Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung hat derzeit 128 Mitarbeiter sowie 53 geringfügig Beschäftigte. Wie eine von der Klinik beauftragte Kommunikations-Agentur am Donnerstag mitteilte, wird ein Vertreter der zum Verbund der Schüchtermann-Schiller’schen Kliniken zählenden Einrichtung am Freitag beim Amtsgericht in Osnabrück ein „Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung“ beantragen.

Dieser Schritt sei erforderlich, da alle bisherigen Bemühungen, die Dörenberg-Klinik wirtschaftlich positiv aufzustellen, ohne Erfolg geblieben seien, heißt es in einer Erklärung. Zuletzt seien Verhandlungen mit der Gewerkschaft über einen Zukunftssicherungsvertrag gescheitert. Das auf Sanierung und Fortführung ausgerichtete neue Insolvenzrecht (ESUG) ermöglicht es, die zur Restrukturierung und Sanierung erforderlichen Maßnahmen der Dörenberg-Klinik in eigener Verantwortung zu entwickeln, umzusetzen und dabei gleichzeitig die Geschäfte fortzuführen.

„Nach intensiver Überprüfung der wirtschaftlichen Situation sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir der Dörenberg-Klinik nur auf diese Weise eine langfristige Fortführungsperspektive bieten können“, wird die am am 2. Oktober berufene Sanierungsgeschäftsführerin Ursula Stecker von der Kommunikationsagentur zitiert. Unterstützt werde sie dabei von der auf Sanierungsthemen spezialisierten Kanzlei Mönig und Partner aus Münster.

 

Auszug aus Osnabrücker Zeitung
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November 2013