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PROKON stellt Insolvenzantrag

Die PROKON Regenerative Energien GmbH hat am 22.01.2014 beim Amtsgericht Itzehoe einen Insolvenzantrag gestellt. Anlegern, welche Genussrechte der PROKON gezeichnet haben, droht nunmehr ein Totalverlust.

Im Rahmen einer Insolvenz handelt es sich bei den Ansprüchen von Genussrechteinhabern in der Regel um sogenannte nachrangige Insolvenzforderungen. Dies bedeutet, dass Beträge auf die Genussrechte erst dann gezahlt werden, wenn sämtliche weitere Gläubiger bereits befriedigt sind. Aus diesem Grunde droht den Genussrechteinhabern nunmehr ein Totalausfall.

Eine Aussicht der Anleger auf eine Insolvenzquote oder eine Befriedigung besteht jedoch, wenn eine Rangverbesserung erreicht werden kann. Dies wäre der Fall, wenn Schadensersatzansprüche aus möglicher Falschberatung bestehen, beispielsweise wegen einer nicht erfolgten Aufklärung über die drohende Insolvenz bei Vertragsabschlüssen Ende 2013. Ferner besteht die Möglichkeit, dass es zu einer Rangverbesserung kommt, wenn die Genussrechtszeichnung wegen einer mangelhaften Widerrufsbelehrung noch widerrufen werden kann.

Wir raten Anlegern, sich kompetent beraten zu lassen.

 

 

mönigundpartner im Januar 2014
Andre Kremer LL.M., Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht